Eigentlich wollte ich ja in den Stadtrat Dietikon (Exekutive, siehe politisches System).

Nun stehen die Chancen dafür aber nicht sehr gut (ausser man ist Reich oder extrem bekannt), und ich bräuchte ca 1'200 Stimmen um gewählt zu werden.

Das Ziel Stadtrat habe ich daher auf die übernächsten Wahlen, 2018, oder nötigenfalls 2022 (dann bin ich 41 Jahre alt bei der Wahl) verschoben.

Für den Gemeinderat reichen (je nach Wahlbeteiligung) in Dietikon rund 250 Stimmen, die ich durch punktuelle Wahlwerbung, durch diese Website und durch zahlreiche Gespräche mit den Bürgern zu erreichen gedenke.

Eines kann ich Ihnen versprechen liebe Bürgerinnen und Bürger: Sollte ich gewählt werden, so werde ich sicher regelmässig hier über den Ratsbetrieb berichten, auch über Themen, die mich besonders beschäftigen.

Andererseits würde ich dann quartalsweise zu einer öffentlichen Diskussion (zB in einer Beiz) einladen, und mir die Sorgen der Bürger direkt anhören und nach Möglichkeit auch eine entsprechende Anfrage im Gemeinderat einreichen (die dann immerhin durch die Stadtregierung öffentlich beantwortet werden muss).

Natürlich kann ich nicht jedem Anliegen nachgehen, aber ich sehe mich im Dienste der Bürger, ein "Poltiker zum Anfassen" will ich sein.

Ziele

Ich werde mich im Gemeinderat, und in ferner Zukunft auch im Stadtrat (wo man viel mehr und direkteren Einfluss nehmen kann) für folgende Ziele einsetzen:

  • Ich werde als Gemeinderat mehrmals im Jahr öffentlich zu einer Diskussionsrunde einladen (zB in einem Restaurant) um mir die Sorgen und Nöte der Menschen anzuhören und mein politisches Amt zur direkten Hilfe der Menschen zu nutzen.
  • Die Schulraumplanung in Dietikon scheint etwas im Rückstand zu sein. Schon seit mehreren Jahren gibt es Provisorien in Containern und die Schülerzahl wird im Vergleich zu 2010 bis 2020 nochmals massiv ansteigen durch die neuen Siedlungsgebiete Limmatfeld, Niederfeld usw.
  • In Einzelfällen mangelt es einigen Stadtpolizisten von Dietikon aber auch von Schlieren/Urdorf am Feingefühl für die notwendige Zurückhaltung persönlicher Emotionen im Dienst. Dies könnte durch verschiedene Massnahmen wie gezielte Aus- und Weiterbildung behoben werden.
  • Ich bin dafür, dass alle Fahrzeuge der Stadtpolizei mit Defibrilatoren ausgestattet werden.
  • Ein eigener Jugendpolizist für die Prävention im Jugendbereich wie es das in Zürich (Jugenddienst) oder Uster gibt, würde sicher sinnvoll machen.
  • Die Stadtpolizei könnte erweiterte Dienstleistungen wie Selbstverteidigungskurse, Beratungen zu Prävention in verschiedenen Bereichen, etc erbringen.
  • Die Buslinien sollten öfters fahren, jeder Bus in Dietikon sollte mindestens halbstündlich fahren von 5-0 Uhr.
  • Buslinien auf längeren Strecken sollten mindestens alle 20 Minuten fahren, wie zB der Bus 303.
  • Strassenbeleuchtung Nacht: Ich bin zwar für Stromsparen, für Umweltschutz, aber dass ganze Quartiere stockfinster sind nach 1 Uhr ist nicht akzeptabel. Wenn man an Strassenkreuzungen nicht mal einen Meter weit sieht, wie zB bei der Oetwiler-/Gjuchstrasse, so ist das nicht hinnehmbar.
  • Das Betreibungsamt soll offenbar nur von 8-11 Uhr für Pfändungsvollzüge offen sein. Andere Betreibungsämter wie zB in der Stadt Zürich (bei ähnlich viel Personal pro Stadtkreis wie in Dietikon) beweisen, dass es auch ohne diese Einschränkung geht. Es ist auch die einzige mir bekannte Verwaltungsstelle, die von den normalen Zeiten abweichen.
  • Es gibt recht viele Kinder, die einfach auf den Strassen rumhängen. Grundsätzlich sollen die Jugendlichen das auch dürfen. Jedoch muss ich auch beobachten, dass zB 6-12-jährige Kinder in meiner Strasse mit vollem Tempo auf die Strasse düsen, ohne zu schauen. Auch in einer 30er Zone ist das sehr gefährlich, gewisse Eltern schauen da nicht darauf. Für mich stellt sich die Frage, ob die Gesellschaft nicht die Pflicht hätte einzugreifen, zB in dem für fehlbare Eltern ein Kurs oder ähnliches angeordnet wird, bzw eine kurzfristige Erziehungsmassnahme oder Beratung für die Kinder aufgebaut werden müsste. Es wären verschiedene Massnahmen denkbar. Ziel müsste es sein, dort einzugreifen, wo die Eltern den Kindern die Gefahren des Strassenverkehrs nicht zeigen usw.
  • Daneben gibt es auch viele 12-18-jährige Jugendliche, die einfach nur rumhängen und auch mal pöbeln, oder in überhötem Tempo mit den Händen in den Hosentaschen auf dem Velo fahren, wodurch sie nicht nur sich selbst oder auch andere Leute gefährden. Auch hier müsste aus meiner Sicht die Aufgabe des Staates darin bestehen, erziehend einzugreifen.
  • Bezugnehmend auf die letzten beiden Punkte wäre die Frage, ob sowas wie die SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) wie in der Stadt Zürich und anderen grösseren Städten eingeführt werden müsste, natürlich mit nur 3-4 Stellen. Also die Sozialarbeit auf die Strasse zu bringen. Das sind nur Ideen von mir, vielleicht ist es nicht umsetzbar, vielleicht gibt es bessere Vorschläge.